MIRIAM GEBHARDT
Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen
Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 350 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN 978-3-421-04413-6
Preis:
ca. 24,95 [D] | 25,70 [A] | CHF 43,90 (UVP)
Verlag: DVA Sachbuch
Erscheinungstermin:
Oktober 2009
Sachbuch
Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen
Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert
Dürfen Kinder im Bett der Eltern schlafen, ist Chinesisch Lernen mit vier schon zu spät? Wie es dazu kam, dass wir uns heute in Erziehungssachen nicht mehr auskennen, steht in Miriam Gebhardts Buch “Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen”.
Unsere kleinen Haustyrannen
Glaubt man populären Fernsehserien, Illustriertenberichten und aktuellen Sachbüchern, dann ist der Befund ernüchternd: Unsere Kinder sind schrecklich, sind Zombies, Haustyrannen, Despoten, “Bonsai-Terroristen”. Sie sind aufmüpfig, aggressiv und egoistisch. Mit …
Deutschlandfunk: Lebenszeit am
am 13.08. 2010, 10.10 Uhr-11.30 Uhr
WENN AUS PAPA „JÜRGEN“ WIRD
Wie sich das Eltern-Kind-Verhältnis verändert hat
Team: Judith Grümmer und Bettina Schmieding (Mod.)
Pressetext:
Er sei ein Freund seiner Kinder, aber dennoch sei Abstand wichtig. Und deshalb werde er von ihnen gesiezt. Mit dieser Aussage sorgte Bayerntrainer van Gaal im letzten Jahr für heftiges Rauschen im Zeitungsblätterwald. Da lässt sich ein Vater Siezen, während sich ein anderer fast kumpelhaft mit Vornamen anreden lässt. Da wartet eine junge Mutter sehnsüchtig auf das erste …
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=14079&count=3438&recno=12&type=rezbuecher&sort=datum&order=down®ion=26
In ihrer Studie „Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen“ untersucht Miriam Gebhardt die sich wandelnden Vorstellungen frühkindlicher Sozialisation, ihre Weitergabe und Umsetzung von Expert/innen an Eltern und innerhalb von Familien im 20. Jahrhundert. Die Arbeit kreist um drei Fragekomplexe, die ich in dieser Rezension hervorheben möchte: Transfer von Wissen, Konzepte von Generation und ein historischer Zugriff auf Handlungsfähigkeit. Dabei setzt sich Gebhardt mit den Schnittstellen von Wissen und Handeln auseinander und ordnet sich implizit in das umkämpfte Terrain ein, auf …
Väter, die sich um die Essgewohnheiten ihres Nachwuchses kümmern, um Gewichtszunahme und Verdauung, werden zumeist als Ausnahmeerscheinung gefeiert. Dabei galt genau diesen Beobachtungen Ende des 19. Jahrhundert größte Aufmerksamkeit, da die Säuglingssterblichkeit hoch war.
Was Eltern in Tagebüchern über die Entwicklung ihrer Sprößlinge festhalten, gibt Auskunft über die sozialen Bedingungen. Aber auch darüber, wie sich Erziehungstile fortsetzen, wie die Nähe zum Nachwuchs gestaltet werden kann. http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/27.04.2010-10.05/b/waerst-du-bloss-nicht-so-suess.html
Jesper Juul: Pubertät – Wenn Erziehung nicht mehr geht
Richtig oder falsch – das gibt es bei Jesper Juul nicht, wenn er über Erziehung schreibt, wie er es seit Jahren tut. Der Däne ist Lehrer, Konfliktberater, Vater und gilt auch als innovativster Familientherapeut Europas. Verantwortung ist ein zentraler Begriff bei Jesper Juul. Er plädiert dafür, den Kindern Verantwortung für sich selbst zuzugestehen. Traditionell üben Erwachsene für vieles Verantwortung aus, Mama und Papa wissen schon, was gut ist. Jesper Juul ermutigt Eltern, …

