Mithuy Sanyal hat auf vorwaerts.de eine erste Rezension des Buches veröffentlicht: “Gestützt auf Klassiker der Erziehungsliteratur, vor allem aber auf Elterntagebücher aus vier Generationen zeichnet Gebhardt die Wechselwirkung zwischen gesellschaftlichen und individuellen Erziehungsstrategien bis heute nach. Mit diesem Buch hat sie eine Mentalitätsgeschichte Deutschlands geschrieben. Denn wie eine Gesellschaft auf ihre Kinder blickt, so blickt sie auf sich selbst.”
Samstag, 17.10., 15 Uhr
Gespräch mit Gesine Schwan. Moderation: Carsten-Uwe Heye, Halle 3.0 / B 170
19.11.09 vhs Ismaning (bei München)
19.30 – 21 Uhr
Vortrag: “Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen. Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert”. Eintritt: 6 Euro.
Miriam Gebhardt untersucht die Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert und stellt fest, dass Ärzte, Erzieher und Eltern stets getrieben waren von der Furcht vor dem kleinen Haustyrannen. Bis in die sechziger Jahre warnte man Väter und Mütter eindringlich vor zu viel Verständnis und Zärtlichkeit gegenüber ihrem Nachwuchs. Es galt die strenge Parole: Kinder nicht küssen!
Deutsche Eltern im 20. Jahrhundert waren hin- und hergerissen zwischen Norm und Liebe, zwischen Strenge und Verständnis. Von allen Seiten stürmten Ratschläge und Warnungen auf …
MIRIAM GEBHARDT
Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen
Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 350 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN 978-3-421-04413-6
Preis:
ca. 24,95 [D] | 25,70 [A] | CHF 43,90 (UVP)
Verlag: DVA Sachbuch
Erscheinungstermin:
Oktober 2009



